Archive for June, 2007

Das war die Yukon-(Quest)-Night

Top-Schlittenhunde-Racer Sebastian Schnülle zeigte sensationelle Dia-Show über das härteste Schlittenhunde-Rennen der Welt – Überraschungsgast aus Deutschland: Yukon Quest-Musherin Silvia Furtwängler – Sebastians „Yukon Beach Burger“ im „Vienna City Beach Club“ präsentiert

„Verdammt heiß habt ihr es da“, waren Sebastian Schnülles erste Worte, als er am 6. Juni direkt vom Yukon in den „Vienna City Beach Club“ auf der Wiener Donauinsel kam, um dort auf einer Großleinwand rund 250 Bilder vom „Yukon Quest“, dem härtesten Schlittenhunde-Rennen der Welt zu zeigen und den – trotz Regens – mehr als 100 erschienen Gästen Hintergrund-Stories zu erzählen. Bei den Erzählungen vom Rennen bei minus 57 Grad, dick vereisten Bärten und Übernachtungen im Freien fröstelte den Zuschauern nur beim Gedanken daran.
Unter den staunenden Gästen: Botschaftsrätin Pamela Hay von der kanadischen Botschaft, die nicht nur das Fest eröffnete und Sebastian Schnülle in Wien willkommen hieß, sondern die auch extra das in Österreich nicht erhältliche „Labatts Blue“-Bier organisierte – jenes Bier, nach dem Sebastians erster Hund, sein Kennel („Blue Kennels“) und sein Reiseunternehmen benannt ist.
Überbracht wurde das Bier übrigens von Überraschungsgast Silvia Furtwängler, ebenfalls Yukon-Quest-Musherin, die extra für diesen Auftritt als „Kellnerin“ aus Deutschland angereist ist – und um Sebastian nach langer Zeit einfach „Hallo“ zu sagen.
Am Buffet mit den eigens kreierten „Yukon Beach Burgern“ von „Vienna City Beach Club“-Chef Maximilian Breckner delektierten sich neben den besten Mushern Österreichs, die Weltmeister Klaus Bäumel und Herbert Bajer, EM-Dritter Wolfgang Hammerschmidt, Gerald Schinzel, Reinhard Mondschein und Michael Plank sowie der Präsident des Wiener Tierschutzvereins DDr. Michael Antolini, Herbert Davidek von „Canam Dreams“ und Reinhard Postl als Präsident des „Canadian Tourism Committee Austria“, der zugleich als Hauptsponsor der von Paul Cech (Dog Company) organisierten „Yukon Night“ fungierte. Schon vor der Party hieß Ing. Wolfgang Kren, Geschäftsführer von „Royal Canin“ Österreich den Extrem-Musher willkommen und probierte Sebastian Schnülles Original-Anorak, mit dem er heuer innerhalb von nur sechs Wochen die beiden längsten Rennen der Welt, das „Yukon Quest“ über 1.600km und das „Iditarod“ über 1.800km fuhr.
Bisher haben es nur zwei Musher geschafft, drei Jahre hintereinander beide Rennen zu fahren und auch zu beenden: Lance Mackey – und Sebastian Schnülle, der damit zu den Top-10-Mushern der Welt gehört.

Mehr als alle Top-Platzierung zählen aber zwei Auszeichnungen, die Sebastian heuer beim „Yukon Quest“ bekam: Den „Sportsmanship Award“ als kameradschaftlichster Musher, und die Tierärzte ehrten ihn mit dem „Vet’s Choice Award“ – ein Preis, der für herausragende Pflege und Fürsorge der Rennhunde vergeben wird.
Nach einer kurzen Schlafpause, wie er es von den Rennen gewohnt ist, flog Sebastian Schnülle nach Deutschland weiter.

Bericht über die Yukon Quest Ehrung (englisch)
Sebastian Schnülles Homepage
Schlittenhundetouren bei und mit Sebastian Schnülle

June 7th, 2007


Calendar

June 2007
M T W T F S S
« May   Aug »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Posts by Month

Posts by Category