Archive for August, 2007

Hundesport in Österreich

Es gibt fast 30 verschiedene Sportarten, die meist noch in Schwierigkeitsgrade oder Bewerbe für unterschiedlich grosse Hunde bzw. Alter der Hundeführer unterteilt sind. Insgesamt sind es somit ca. 200 Möglichkeiten, Hundesport zu betreiben. Hier finden Sie alle aufgelistet.

Hundeführschein

Sachkunde für den Hundehalter, Gehorsams- und Sozialisierungs-Überprüfung für den Hund
Hundeführschein Wien

Hundeführschein ÖKV

Begleithunde-Training BGH

Beim BGH-Training geht es vorwiegend um die Grundkommandos, wie Sitz, Platz, Bringen, und um die Sozialisierung des Hundes.

Je nach Ausbildungsstand des Hundes gibt es verschiene Prüfungs-Kategorien ( BGH-A, BGH-1, BGH-2, BGH-3)

Obedience – Gehorsam GH

GH-1
Unterordnungsübung im mittleren Schwierigkeitsgard mit Bringen und Identifizieren
GH-2
Unterordnungsübung im höheren Schwierigkeitsgrad
GH-3
Spezial-Unterordnungsübungen im höchsten Schwierigkeitsgrad (u.a. mit Kontrolle auf Distanz)

Fährte FH

FH-1
Fährtenarbeit 600 Schritte, 5 Schenkel, 3 Gegenstände zum verweisen + BGH-2-Unterordnung
FH-2
Fährtenarbeit 1000 Schritte, 6 Schenkel, 4 Gegenstände, etc.
FH-3

Fährtenarbeit 1800 Schritte, 8 Schenkel, 7 Gegenstände, Verleitungsfährte, etc. (WM-Disziplin)

Gebrauchshundesport ÖPO / IPO

(ÖPO: Österreichische Prüfungsordnung, IPO: Internationale Prüfungsordnung)

IPO-1
A: Fährtenarbeit
B: Unterordnung
C: Schutzarbeit: Revieren, Flucht-Verhinderung, Stellen, Bewachen

IPO-2
Wie IPO-1, höherer Schwierigkeitsgrad

IPO-3
Höchster Schwierigkeitsgrad (WM-Disziplin)

Die genaue Beschreibung der bisher aufgelisteten Hundesportarten sind hier aufgelistet:

Agility

Entstand aus dem Reitsport/Springen. Hunde laufen über Geräte (Wippe, Steg) bzw. durch Tunnel und haben Sprünge und einen Slalom zu absolvieren. Der Hundeführer läuft großteils mit und dirigiert den Hund mit Hör- und Sichtzeichen (Arm, Hand).

Die Turniere gibt es nach Alterklassen der Hundeführer (Jugend, und Senioren) bzw. nach bisher erbrachter Leistung der Hunde (3 Leistungsklassen) sowie nach Größe der Hunde (Large, Medium, Small)

Es gibt die Sparten “Agility” und “Jumping” (mehr Sprünge).

Zusätzliche Open-Turniere (z.B. Staffel-Bewerb, Jux-Einlagen, u.ä.) sind möglich, werden aber nicht in das Leistungsheft des ÖKV eingetragen.

Der Parcours muss in einer vorgegebenen Richtzeit absolviert werden. Bei Fehlern (z.B. Verweigerung, Abwurf einer Sprungstange, Verfehlen einer Kontaktzone bei einem Gerät, u.ä.) gibt es Fehlerpunkte.

Die genauen Regeln für Agility findet man hier
Weitere Infos über Agility

Paragility

Für Leute mit Handicap gibt es “Paragility” (inkl. Europameisterschaften und Welt-Cup).

Rettungshunde RH

RH-E:
Rettungshunde-Eignungsprüfung: Grundstufe

Rettungshundearbeit besteht aus 3 Teilen:

Unterordnung: Ähnlich BGH-3

Gewandtheit: Leiter, Wippe, Lenkbarkeit auf Distanz, Tunnel, Begehen von unangenehmen Material, Weitsprung, Tragen und Übergeben.

Nasenarbeit: Fährte (RH-F), Fläche (RH-FL) , Trümmer (RH-T), Wasser (RH-W), Lawine (RH-L)
Bei RH-F, RH-FL und RH-T gibt es zwei Schwierigkeitsstufen (A und B), bei RH-W und RH-L sind es drei (A, B und C)
Fährte: RH-F
Hund und Hundeführer suchen auf einer vorgegebenen Fährte (wechselndes Gelände) eine Versteckperson
Fläche: RH-FL
Hund und Hundeführer suchen auf einer vorgegebenen Fläche bis zu 6 Personen
Trümmer: RH-T
Hund und Hundeführer suchen auf einem Trümmerfeld (z.B. eingestürztes Haus) bis zu 6 Personen
Lawine: RH-L
Hund und Hundeführer suchen auf einem Schneefeld (bis zu 6000m²) bis zu 2 Personen, die ca. 1m tief vergraben sind
Wasser: RH-W
Distanzschwimmen. Bringen eines Rettungsrings. Ans Ufer bringen eines Bootes. Holen einer Person in Schwierigkeiten, etc.

Exakte Beschreibung der einzelnen Rettungshunde-Disziplinen

Zusätzlich zum Rettungshunde-Training gehören meist:

Konditionsmärsche mit Gepäck, Hubschrauber-Übungen, Abseilen, Flussüberquerungen, Karte-/Kompass-Kunde, Funk-Ausbildung, Erste-Hilfe-Kurse, Einsatzübungen, Nachtübungen, u.s.w.

Breitensport

Breitensport besteht aus 4 Disziplinen: Unterordnung, Slalomlauf, Hürdenlauf, Hindernislauf. Im Gegensatz zu zu Agility laufen Hunde und Hundeführer nebeneinander und absolvieren großteils gemeinsam alle Hindernisse auf den Parcours.

Es gibt 7 Altersklassen für die Hundeführer (von Jugend bis Senioren) und drei Kategorien für die Hunde (Small, Medium, Large)
Die Regeln finden Sie hier
Weitere Infos

Für Behinderten-Breitensport gibt es eigene Regeln und Meisterschaften

Flyball

Auf zwei nebeneinander liegenden Bahnen von mindestens 35m Länge laufen Hunde über 4 Hürden, lösen bei einer Box einen Mechanismus aus, wodurch ein Ball ausgeworfen wird. Der Hund hat den Ball zu fangen und wieder über die 4 Hürden zurück zum Start/Ziel zu laufen. Bei Überqueren der Ziellinie startet der 2. Hund aus dem 4er-Team. Jene Mannschaft, deren Hunde schneller waren, haben gewonnen und steigen in die nächste Runde auf.
Infos zu Flyball

Zughunde

Hunde ziehen eine Art “Leiterwagen” mit und müssen einen vorgeschriebenen Parcours bewältigen.
Regeln für Zughunde-Prüfungen
Infos hier

Schlittenhundesport / Winter

Ski-Jöring: 1-2 Hunde mit Leine (Zuggeschirr beim Hund – Bauchgurt beim Hundeführer) mit Hundeführer auf Langlaufskieren verbunden.

Pulka: Wie Ski-Jöring, mit einem Mini-”Schlitten” zwischen Hundeteam und Hundeführer (Musher)

Schlitten: Verschiedene Kategorien: Von 2 Hunde bis mehr als 9

Infos über Schlittenhunde-Sportarten
Schlittenhunderennen werden unterteilt in Sprint, Mitteldistanz (MD) und Longtrail (LT)

Schlittenhunde / Sommer

Wie die Wintersportart, nur mit Wagerln, auf denen die Musher stehen. Diese Wagerln sind extrem stabil, geländegängig und meist sogar mit Scheibenbremsen ausgestattet.
Infos

Laufhundesport

Neue, boomende Sportarten für Jedermann/frau.

Canicross: Hund mit Zuggeschirr – Leine/Bauchgurt – Läufer.

Bikejöring: Leine ist an einem Mountainbike montiert

Scooterjöring: Keine ist an einem Tretroller montiert

Die Hunde dürfen nie überholt werden – die Hundeführer haben sich nach dem Tempo des Hundes zu richten. Es gibt Rennen in diversen Altergruppen und unterschiedlichen Trail-Längen. Querfeldein – auf vorgegebenen Trails.
Infos über Laufhundesport

Dog Trekking

Meist Weitwanderungen (auch über Tage). Ähnlich Orientierungs-Märschen.
Infos zu Dog Trekking

Hütehunde

Aus England kamen Hütehundebewerbe nach Österreich. Hunde treiben gezielt und nach eigenen Regeln Gänse oder Schafe
Wettbewerbsordnung

Rennhunde

Neben den bekannten Windhunderennen gibt es in Österreich auch Rennen für fast alle Hunderassen. Es gibt bereits mehrere Rennbahnen und eine offizielle Rennordnung.

Jagdhunde

Auch Nicht-Jäger betreiben diverse “Jagdhunde-Sportarten” und treten zu Prüfungen an.
Am beliebtesten sind die sogenannten “Working Tests”.
Eine Liste der Jagdhundeprüfungen

Diensthunde

Z.B. Polizeihunde-Meisterschaften

Mantrailing

Personensuche nach Geruchsaufnahme eines Gegenstands dieser Person. Kein vorgegebener Suchbereich.
Info über Mantrailing

Mondioring

Für diese dem Schutzhundesport ähnliche Sportart gibt es in Österreich keine offiziellen Turniere. Bei internationalen Wettbewerben sind aber Österreicher recht erfolgreich.
Infos

Military

Kommt von Military-Reitsport. Hund und Hundeführer laufen über (meist) ca. 10km und haben Hindernisse bzw. diverse Aufgaben zu bewältigen. In der Schweiz ein Volkssport.

Dog Frisbee

Hunde müssen in einem vorgegebenen Feld eine geworfene Frisbee-Scheibe fangen. Bewertet werden Weite oder mit wievielen Pfoten ein Hund in der Luft ist. Es gibt auch Freestyle-Bewerbe.
Alles über Frisbee

Treibball

Hund hat 8 Versuche, einen großen Ball in ein Tor zu rollen.
Infos zu Treibball

Dog Dancing

Kunststückchen mit dem Hund zu Musik. Österreich ist in dieser Sportart sehr erfolgreich.
Dog Dancing-Infos

Degility

Wie Agility, aber für ältere Hunde: Degility beinhaltet einen flexiblen Parcours ohne festes Schema und ohne „Stauchgeräte“ wie Steilwand, dafür mehr „Abenteuer-Geräte“ oder aus Hundesicht „Beschäftigungs-Elemente“ wie Hängebrücke, Labyrinth usw.
Infos zu Degility

Mobility

Ebenfalls wie Agility, aber “sanfter”, ohne Zeitnehmung. Just for fun. Bewegung und Freude für Hund und Hundeführer. In der Schweiz sehr beliebt.
Infos

Windhunderennen & Coursing

Anders als beim “normalen Windhundrennen” laufen die Hunde hier nur zu zweit und nicht im Oval. Eine alternative Windhundesportart, welche sich von den bekannten Windhunderennen dadurch unterscheidet, dass hier eine Hetzjagd imitiert wird, wo die Windhunde ihren ureigenen Jagdinstinkt ausüben können
Infos zu Coursing

Zusammengestellt von Paul Cech, Dog Comany, www.dogcompany.at

Ab wann mit dem Training beginnen – wann aufhören?

Hundeerziehung beginnt bereits im Welpenalter. Richtiges Training muss aber schonungsvoll begonnen werden. Wichtig ist dabei, so Tierärztin Mag. Katharina Kronsteiner, die Entwicklung des Hundes. Manche Rassen sind bereits mit einem Lebensjahr, andere erst mit zwei Jahren ausgewachsen. Vorzeitiges sportliches Training kann zu Gelenksschädigungen führen. Im Alter sieht ein gewissenhafter Hundeführer, wann einige Übungen für den Hund beschwerlich werden. Man sollte dann, so die Tierärztin, aber nicht mit dem Training aufhören, sondern jene Teile, die eventuell Mühen bereiten, auslassen.

Wichtig ist: Sollte ein älterer Hund manche Übungen nicht mehr gerne machen, dann auf jeden Fall zum Tierarzt und den Hund durchchecken lassen.

Add comment August 11th, 2007

13. IRO Rettungshunde Weltmeisterschaft 2007 in Eisenstadt
Ein Fest für Freunde

Die WM war jahrelang durchgeplant bis ins letzte Detail. Sogar das Wetter hatte sich an die Wünsche der Teilnehmer angepasst. Nur der österreichische Medaillen-Segen bleib diesmal leider aus.

Wegweiser gab es auch. Aber warum nur die, wenn es auch persönlicher und charmanter geht? Also standen Mitglieder der SVÖ-Jugend in ihren roten T-Shirts bei den Kreuzungen in Eisenstadt und wiesen den WM-Teilnehmer in ihren Autos den Weg zur großen Eröffnung in der City der burgenländischen Landeshauptstadt. Einfach menschlich – einfach anders – einfach typisch für diese WM.
Überpünktlich waren alle Teilnehmer mit ihren Hunden sowie die Mannschaftsführer beim Sammelplatz und als die Militärmusikkapelle Aufstellung nahm, sprang auch der letzte Hund aus dem kühlen Wasser des Brunnens am Schubertplatz. Die letzten Regentropfen fielen und die Sonne kam hervor. In einem langen Zug marschierten alle durch die Eisenstädter Fussgeherzone. Vorbei an den beflaggten Häusern. Vorbei an den hunderten Zuschauern, den Fotografen und Fernseh-Teams – hin zum Schloss Esterhazy, wo bereits Landeshauptmann Hans Niessl und die Ehrengäste auf die Eröffnungszeremonie warteten. Schöner und imperialer konnte keine Eröffnung sein.
Organisationsleiter Erik Koczi (SVÖ) brachte in seiner Rede das Motto der WM auf den Punkt: „Wir wollen euch hier das zurückgeben, was ihr mit euren Einsätzen der Welt schon gegeben habt!“
Und es wurde allen was gegeben. Bei der Startnummerauslosung, zum Beispiel: Als die Nationen einzogen, gab es durchgehend Applaus. Es war eine gigantische Stimmung. Nachdem die Organisatoren zuvor über Musikstücke diskutiert hatten und hofften, dass der riesige Empire-Saal des Schlosses nicht all zu leer sein werde, waren die Reihen dicht gefüllt und der Applaus und Anfeuerungsrufe wollten nicht enden.
Ein erster Schritt war geschafft. Die „Happy Games!“, die „glücklichen Spiele“ hatten begonnen. Eine große Familie hatte sich getroffen und feierte.
Stets dabei: Die gesamte SVÖ-Spitze mit Präsident Dr. Wolfgang Tauber und IRO-Vertreter aus der ganzen Welt, angeführt von IRO-Präsident Dr. Wolfgang Zörner.
Doch nun begann der Ernst der Spiele: Während im Flächen-, Fährten- und Trümmergelände die Wettkämpfe begannen, gab es am ersten Tag in der Wasserarbeit gerade von den Medien hoch beachtete Vorführungen. Am Sportplatz St. Georgen/Eisenstadt liefen die Bewerbe in Gewandtheit und Gehorsam. Im Gegensatz zu anderen Weltmeisterschaften blieben die Teilnehmer im Stadion, schauten zu und verfolgten über eine riesige Tageslicht-Videowall die Aufnahmen von den „Aussenstellen“. Drei Kamerateams der Telekom waren permanent im Einsatz, filmten, schickten die DVD’s in das Stadion. Dort wurden im Media-LKW die Beiträge geschnitten, zusammengestellt und sofort über die Vidi-Wall gesendet. Ein Service, das es für die Aktiven und die Zuschauer noch nie gab.
Und zwischendurch langten telefonisch permanent – gerade von den Österreichern – die Ergebnisse in der Nasenarbeit ein. „194 in der Trümmer!“ Jubel! „Beste Arbeit im Wasser! 192!“ Freude und Bangen. Listen wurden verglichen. Die Punkte der „Konkurrenten“ hochgerechnet. Es wurde spekuliert. Und es wurde gehofft. Gehofft auf Medaillen. Doch leider….
Aber trotzdem haben viele unserer Team-Mitglieder in einzelnen Disziplinen hervorragende Arbeit gezeigt und natürlich gratulieren wir herzlich Hermann Kranz zum 5. Platz und Peter Schüler, der während der WM seinen 60. Geburtstag feierte, zum 6. Platz.
Gerald Odlozilik wurde 11. und Andreas Hauk 14. Alle in der Trümmerarbeit.
Sagen wir so: Als Gastgeber haben wir den Freunden aus dem Ausland den Vortritt gelassen. Auch wenn nicht alle Entscheidungen ganz verständlich waren und sich nicht nur die Betroffenen wunderten – es wird die Kameradschaft unvergesslich bleiben. Unvergesslich auch die Atmosphäre im Stadion, wenn alle, gleich welcher Nationalität, applaudierten, wenn wer eine positive Leistung erbrachte.
Es gab Stunden, da herrschte eine Stimmung, wie bei einem Pop-Konzert. Wie zum Beispiel bei der Siegerehrung, als der älteste Teilnehmer, Erich Schleicher, den Ehrenpokal, gestiftet von Bundespräsident Heinz Fischer, der auch den Ehrenschutz übernommen hatte, überreicht bekam. Erich ist 84 Jahre alt! Standing Ovations und Bravo-Rufe von hunderten Zuschauern und Teilnehmern begleiteten Erich, als er auf den Platz lief.
Es war eine sehr würdige Siegerehrung und Abschlussfeier. Nach einer fulminanten Vorführung des Bundesheeres, bei der sich Hundeführer mit Hunden aus dem Hubschrauber abseilten und einen Einsatz simulierten und nachdem die SVÖ-Jugend ihr Können zeigten, marschierten zu Militärmusik alle Teams in das Stadion ein. Vor jeder Nation die Fahnenträger, dahinter die winkenden Hundeführer. Es war wie eine kleine Abschiedszeremonie von Olympischen Spielen – fröhlich, völkerverbindend, freundschaftlich.
Stunden nach dem offiziellen Ende konnte dann auch das Organisationsteam eine erste Pause machen. Um nur einige hervorzuheben: Chef-Organisator Erik Koczi, der stets cool blieb. Karl Rittner. Christian Zika, der alle Fäden in der Hand hatte. Daniele Lenzeder, die immer und überall war, wo man sie brauchte, genauso wie Barbara Rath. Die hervorragende Crew im Büro mit Claudia und Dagmar Strasser, Wolfgang Hitsch, Rudi Sander, Günter Wentreir. Die Mitglieder der SVÖ-Jugend unter der Leitung von Manuela Obermayer und Gottfried Just. Alle Fährtenleger. Die Veranwortlichen bei den Schadstellen und jener Mann, der bei der WM die wohl tragenste Rolle gespielt hatte. Alois Balluch stemmte bei der Gewandtheits-Übung „Hund tragen und übergeben“ alle Hunde dieser WM – wie er ausrechnete, waren das etwa 3.800kg. Und Paul Cech/Dog Company für die gesamte Pressearbeit.
Natürlich funktioniert so eine Großveranstaltung nur mit Sponsoren. Allen voran „Royal Canin“, aus deren Weltzentrale in Frankreich bereits Gratulationen zur „tollen WM“ kamen. Nicht zu vergessen Softlab, Flughafen Wien, die ÖMV, Zuritel, Bayer Health Care, Intervet, Raiffeisen und der Augenarzt Dr. Obermayer sowie das Land Burgenland und die Stadt Eisenstadt.
Zum Abschluss vielleicht noch eine Begebenheit, die typisch für die WM war: Die Organisatoren rechneten für den Abschluss-Abend mit rund 150 Besuchern. Für sie war Platz und Essen eingeplant. Es meldeten sich mehr und mehr an…und noch mehr. Schliesslich musste die Strasse vor dem Wirtshaus gesperrt werden. Es wurde ein Gassl-Fest improvisiert – und 350 Freunde aus der ganzen Welt feierten gemeinsam. Ein Symbol mehr für diese „Happy Games“, für ein Fest, für eine WM, für jene, die der Welt mit ihren Rettungshunde-Einsätzen schon so viel gegeben haben.

Bis Kroatien 2008! Wir freuen uns!

———————————————–

Ergebnisse:

Fläche:

1. Brigitte Versterre, Niederlande
2. Ana Viller, Kroatien
3. Ghroum Mourad, Frankreich

Fährte:

1. Jan Fekar, Tschechien
2. Jan Sramek, Slowakei
3. Pavel Sabacky, Tschechien

Trümmer:

1. Leczki Sarolta, Ungarn
2. Patric Corpataux, Schweiz
3. Rudolf Klötzli, Schweiz
5. Hermann Kranz, Österreich
6. Peter Schüler, Österreich
11. Gerald Odlozoli, Österreich
14. Andreas Hauk, Österreich

Wasser:

1. Michal Svoboda, Tschechien
(nur einer in der Wertung)

Mannschaft:

1. SZBK Kroatien
2. NRHB Niederlande
3. C.S.P. Frankreich

Alle Infos, Ergebnisse und Fotos von der WM auf www.rhwm2007.at

Add comment August 9th, 2007


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