Archive for March 25th, 2011

24.4.2011: Internationaler Tag des Rettungshundes

Gerade die letzten großen Naturkatastrophen wie jetzt in Japan oder in den vergangenen Jahren in Sumatra, Haiti und Chile haben wieder gezeigt: Such- und Rettungshunde sind allem technischen Gerät überlegen, wenn es um das Aufspüren von verschütteten Menschen geht.

Der weltweite “Tag des Rettungshundes” wurde 2007 von Paul Cech/Dog Company und der “Internationalen Rettungshunde Organisation” ins Leben gerufen.

Tausende Rettungshunde-Teams trainieren regelmäßig und stehen weltweit rund um die Uhr bereit, um im Ernstfall Leben zu retten. Fast alle Hundeführer arbeiten ehrenamtlich, also in ihrer Freizeit.
All diesen Hundeführern und Hunden wurde vor zwei Jahren der „Tag des Rettungshundes“ gewidmet, der heuer am Sonntag, 24. April 2011 weltweit begangen wird.

Von Australien bis Kanada, von Japan über Süd-Korea bis Argentinien und von Südafrika bis Russland sowie in allen europäischen Ländern werden an diesem Tag Rettungshunde-Teams im Mittelpunkt stehen und auf vielen Plätzen ihre Arbeit auch der Öffentlichkeit präsentieren.
Lt. Col. Mohamed A. J Al-Ansari, INSARAG Regional Chairman Africa / Europe / Middle East and Ministery of Interior of United Arab Emirates:

“Für den 3. weltweiten Tag des Rettungshundes, am Sonntag, 24.04.2011 – ursprünglich von der IRO ins Leben gerufen – wünschen wir allen teilnehmenden Organisationen auf der ganzen Welt eine erfolgreiche Präsentation ihrer wichtigen Arbeit. Das Resultat ihres Trainings, welches vielfach im Hintergrund und meistens ohne die entsprechende öffentliche Wahrnehmung getätigt wird, kann an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und damit werden Sie über das Ausmaß der Arbeit und den Aufwand informiert, der von unseren Freunden aus der ganzen Welt mit all den Teams unternommen werden – in einer hochgeschätzten Art und Weise, die uns stolz macht und die uns dazu bringt, Respekt vor denjenigen zu zeigen.“

Der Präsident der IRO (Internationale Rettungshunde Organisation) Dr. Wolfgang Zörner meint anlässlich des „Tags des Rettungshundes“: „Die Rettungshundearbeit hat sich in den letzten Jahren mit großem Fortschritt weiterentwickelt, und dies besonders in jenen Ländern, die von Naturkatastrophen stark betroffen waren, wie wir gerade kürzlich bei den Einsätzen in Japan sahen. Fast überall in der Welt leisten die Rettungshundeführer mit ihren Hunden die lange Ausbildung und die anstrengende Einsatztätigkeit ehrenamtlich. So ist es sicher gerechtfertigt, diese Aktivitäten der Öffentlichkeit durch diesen Aktionstag nahe zu bringen.“

Infos zum „Tag des Rettungshundes“ unter www.rescuedogday.com

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Symposium der “Interationalen Rettungshunde Organisation” 2011

Während Einsatz-Teams der „Internationalen Rettungshunde Organisation“ gerade in Japan im Einsatz sind, laufen auch die Vorbereitungen zum schon lange geplanten „13. Internationalem Rettungshunde Symposium 2011“, das von 6. Bis 9. April 2011 in Samoreau bei Fontainbleau in Frankreich stattfinden wird.

Hauptthema des diesjährigen Symposiums: Das Riechvermögen der Hunde bei Einsätzen und im Training sowie die Einsatzfähigkeit der Hunde bei unterschiedlichen Gerüchen.
In der Praxis bedeutet dies: Nach einem Erdbeben, wie z.B. in Sumatra, Haiti oder nun in Japan müssen die Suchhunde unter den Trümmern z.B. zwischen den Gerüchen von Essenresten, Gewand, Leichen und noch lebenden Personen unterscheiden können. Jegliche Ablenkung, die Aufnahme eines „falschen“ Geruchs und somit eine „falsche Fährte“ würde zu unnötigem Einsatz von Bergegerät und enormer Zeitverzögerungen führen. Zeit, die aber benötigt wird, um Überlebende unter den Trümmern zu finden.

Ein weiterer Punkt des von „Eukanuba“ unterstützten IRO-Symposiums ist auch die Ausbildung der Hunde. Internationale anerkannte Referenten werden berichten, wie man z.B. Elefanten oder Seelöwen trainieren kann.
Da das Lernverhalten aller Säugetiere gleich ist, kann man wissenschaftlich erforscht Parallelen zum Training von Rettungshunden ziehen. Vor allem geht es darum, dass Rettungshunde – nur auf verbale Kommandos trainiert – aus Entfernung geführt werden können und Kommandos befolgen.

Prof. Dr. Dusan Necak, Vize-Präsident und Vorsitzender der Forschungskommission der „Internationalen Rettungshunde Organisation“: „In Abstimmung mit der INSARAG („International Search and Rescue Advisory Group“ der UN) sind wir als Rettungshunde-Welt-Dachverband stets engagiert, um unseren Mitgliedern und Hunde-Teams nicht nur die besten Trainings-Methoden, sondern auch die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu vermitteln. Gerade bei internationalen Einsätzen werden seitens der IRO nur die besten Rettungshunde-Teams in Katastrophen-Gebiete geschickt, um wirklich effizient zu arbeiten.“

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