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Kongress “Tiere in Prävention und Therapie”:
Wann kommen Hunde auf Krankenschein?

“Wir müssen von der wissenschaftlichen Pionierphase langsam dahin kommen, dass die öffentliche Hand und die Krankenkassen das Konzept von Haustieren als Therapie unterstützen.” So fasst Univ.-Prof. Dr. Kurt Kotrschal, Präsident des IEMT und Leiter der Konrad Lorenz-Forschungsstelle Grünau, die Ergebnisse eines internationalen Kongresses in Berlin zum Thema “Tiere in Prävention und Therapie” zusammen.

Die “heilende Wirkung” von Hunden und anderen Haustieren war bereits in der Antike bekannt. Doch war es Florence Nightingale, die Wegbereiterin der modernen Krankenbetreuung, die Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals gezielt Hunde einsetzte, um kranke Menschen rascher zu heilen. In den letzten Jahrzehnten wurde in unzähligen Studien bewiesen, dass Haustierbesitzer seltener erkranken, ausgeglichener sind, einen niedrigeren Blutdruck haben, weniger häufig zum Arzt gehen und bei Krankheit auch rascher genesen. Hundebesitz ist zudem ein Garant für regelmäßige Bewegung.

Speziell diese Erkenntnisse aus dem medizinischen Bereich wurden bei dem Berliner Kongress diskutiert. Dr. Dorit Haubenhofer, eine in den Niederlanden tätige österreichische Wissenschafterin, erklärte, dass viele Menschen vor allem deshalb zum Arzt gingen, um sich dort auszusprechen. Bei Tierbesitzern sei dies weniger zu beobachten, weil sie mit ihrem Tier sprechen; Hundehalter seien auch auf der Straße kommunikativer und meist besser in ein soziales Gefüge eingebunden.

Eine umfangreiche Studie dazu gibt es aus den USA: Dort wurden mehr als 900 Personen nach Gesundheitszustand, Stressbelastungen und Haustierbesitz befragt. In der Gruppe mit der größten Stressbelastung mussten die Tierbesitzer deutlich – um 16 Prozent – seltener einen Arzt aufsuchen als die Nicht-Tierbesitzer; bei den Hundebesitzern allein waren es sogar 21 Prozent. “Offensichtlich kann die Anwesenheit eines Tieres im Haushalt dazu beitragen, mit Stressbelastungen besser fertig zu werden,” vermutet die Studienautorin, Dr. Judith Siegel von der University of California.

In Deutschland wurde sogar berechnet, wie viel sich die Kassen bei der Behandlung nach einem Schlaganfall ersparen: Bei Personen mit Haustieren sind die Rehabilitationskosten pro Jahr um durchschnittlich 2.485 Euro niedriger als bei Patienten ohne Haustiere – das ist bis zu ein Drittel der Gesamtkosten.

In der Schweiz wiederum stellte man bei Haustierbesitzern eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus fest. Je nach Schwere der Krankheit waren Hunde- und Katzenbesitzer um drei bis neun Tage kürzer im Spital. Zurückgeführt wird dieses Phänomen unter anderem auf die Verantwortung und die Beziehung, die diese Menschen zu ihren Tieren haben. Was immer die Ursache sein mag:
Der Effekt ist jedenfalls eine Kostenersparnis für das Gesundheitssystem.

Interessante österreichische Forschungsergebnisse

Sehr beachtet wurden bei dem Kongress die Beiträge der österreichischen Wissenschafterinnen: so zum Beispiel jener von Manuela Wedl über die Fähigkeit von Katzen, Menschen aktiv zu trösten. 85 Prozent der Katzenbesitzer gaben in einer Untersuchung an, ihre Katzen würden ihren jeweiligen Gemütszustand erkennen und bei “Problemen” näheren Kontakt zu ihnen suchen.

Dr. Friederike Range, die in Wien wissenschaftlich arbeitet, hat mit ihrer Studie über “Ähnliche geistige Leistungen bei Kindern und Hunden” bereits international für Aufsehen gesorgt. Darin wird festgestellt, dass Hunde – ähnlich wie wir Menschen – in der Lage sind, ihre Artgenossen zu imitieren. So zeigte sich bei Tests, in denen Hunde eine Vorrichtung bedienen mussten, um an ihr Futter zu gelangen, dass die Tiere dazu neigten, einen “Vorführhund” nachzuahmen, der die Vorrichtung mit der Pfote bediente – obwohl es einfacher und “hundegerechter” gewesen wäre, die Schnauze zu benützen.

Sowohl Kleinkinder als auch Hunde zeigen in solchen Fällen ein ganz ähnliches Verhalten. “Wir wollen aber keinesfalls Mensch und Tier miteinander vergleichen,” betonte Range. Doch könne man diese Erkenntnisse in das Training von Therapiehunden einfließen lassen.

Stress lässt nach

“Insgesamt ist die Atmosphäre entspannter,” berichtet der Psychologe Prof. Dr. Erhard Olbrich von der Universität Erlangen-Nürnberg aus Studien über das soziale Verhalten von Menschen untereinander in Gegenwart von Tieren. “Entscheidend für die Wirksamkeit des ‘Medikaments Tier’ ist aber eine positive emotionale Beziehung. Von einem Tier als Stresstherapeut profitieren kann natürlich nur, wer Tiere mag.” warnt Olbrich vor einem Tierkauf aus rein “therapeutischen” Motiven.

Sogar in Prüfungssituationen scheint sich die Anwesenheit eines Tieres positiv auf die Stressbelastung auszuwirken. Eine amerikanische Studie kam hier zu erstaunlichen Ergebnissen: Bei Prüflingen, die entweder alleine, in Begleitung des Ehepartners oder ihres Hundes eine Prüfung zu bestreiten hatten, stiegen Puls und Blutdruck am wenigsten an, wenn ein Tier dabei war; am größten war der Prüfungsstress in Begleitung des Ehepartners. “Wahrscheinlich wirken Hunde deshalb so beruhigend, weil sie – anders als Menschen – ihre Zuneigung nicht von unserem Verhalten oder unserer Leistung abhängig machen,” vermutet die Studienleiterin, Dr. Karen Allen von der Buffalo School of Medicine. “Ihr Hund liebt Sie, ganz gleich, ob Sie ein Überflieger oder ein totaler Versager sind – und diese Gewissheit beruhigt. ”
Prof. Kotrschal sieht das Potenzial der Mensch-Tier-Beziehung noch deutlich unterschätzt: “Die Zahl der Anwendungen, bei denen Haustiere Menschen helfen können, nimmt explosionsartig zu. Auch ist bereits unbestritten, dass eine enge Mensch-Tier-Beziehung enorme Vorteile für die Gesellschaft bringt. Doch müssen wir seitens der Wissenschaft nun alles in Zahlen fassen, um für Politik und Krankenkassen zu belegen, wie sehr Haustiere nicht nur die Lebensqualität der Menschen erhöhen, sondern auch die Finanzen des Gesundheitssystems entlasten könnten.”

Infos: www.mensch-tier-kongress-2007.de

May 23rd, 2007

Der Vergleich macht uns sicher

Sind wir Hunde-Freunde eine Minderheit? Eine Rand-Gruppe? Müssen wir uns verstecken? Oder können wir uns trauen, selbstbewusster aufzutreten?


Aus Statistiken wissen wir: In 16,5 Prozent aller österreichischen Haushalte lebt mindestens ein Hund oder – so eine IMAS-Untersuchung: 14 Prozent der Österreicher, das sind 972.000 Personen, haben einen der 560.000 der treuen Weggefährten im Haushalt.

14 Prozent oder 972.000 Personen – das klingt nach sehr viel. Alles relativiert sich, wenn eben 86 Prozent (ca. 7,1 Mio) der Österreicher keinen Hund haben.

Vergleichen wir aber trotzdem, in welcher “Liga” wir Hundebesitzer mitspielen:

Ebenfalls nur 14% der Österreicher gehen regelmäßig in die Kirche (IMAS-Studie Dez. 2001) – egal, welcher Konfession wer angehört.

Apropos Konfessionen: Nach der Volkszählung 2001 steht fest: In Österreich sind 376.150 Personen evangelischen Glaubens und 338.988 bekennen sich zum Islam.

Bleiben wir bei den 14%:

14% der Österreicher vertrauen unseren Politikern “ein wenig” (nur 2% sehr viel / GfK-Studie November 2003) und ebenfalls 14% verwenden Kondome (Quelle: Global Sex Survey 1999).

Ein gleich großer Prozentsatz der Österreicher besucht häufig Konzerte bzw. Theater.

Leute die sich in ihrer Freizeit häufig Gesellschaftsspielen bzw. Kartenspielen widmen, sind sicher keine Randgruppe. Tatsächlich sind es aber nur 15% der Österreicher, die häufig spielen. Nur 13% besuchen Kurse bzw. bilden sich beruflich weiter. 12% lösen in ihrer Freizeit Rätsel. Neun Prozent geben fotografieren oder filmen als Freizeitbeschäftigung an. Acht Prozent besuchen Vorträge oder Versammlungen und – man glaubt es kaum: Nur sechs Prozent der Österreicher musizieren selbst. (Quelle: IMAS September 2002).

Rufen wir uns in Erinnerung: Hier geht es um häufig und in der Freizeit. Um Hunde muss man sich täglich kümmern. Also regelmäßig!

Nur um die Relationen herauszuarbeiten: Während sich 14% täglich mit mindestens einem Hund beschäftigen, spielen in der Freizeit nur 19% aller Österreicher mit Kindern! (Quelle IMAS)

Kommen wir aber zur sportlichen Betätigung der Österreicher. Radfahren – so eine Erhebung des “Österreichischen Statistischen Zentralamts” – steht mit 22,2% an erster Stelle, wenn es um “regelmäßige Sportausübung” geht. Natürlich fährt man nicht täglich mit dem Rad. Das ist wetterbedingt. Mit dem Hund geht man aber an jedem der 365 Tage im Jahr vor die Haustüre – egal, ob es regnet, stürmt, schneit oder 35 Grad im Schatten hat. Nummer 2 im Sportranking ist Skifahren (12,9%). Natürlich nur im Winter, wenn genug Schnee liegt, wenn man Urlaub hat, wenn, wenn, wenn…. Hundebesitzer aber gehen täglich…..

Schwimmen folgt mit 12,6% – aber fast immer nur im Sommer, wenn das Wasser warm genug ist, wenn das Bad geöffnet hat, wenn die Sonne scheint, etc.

Erst an 4. Stelle folgt als regelmäßige sportliche Betätigung mit 11,3% Wandern bzw. Bergwandern – tws. sicher mit Hund. Acht Prozent betreiben Gymnastik, Aerobic oder gehen in ein Fitnessstudio.

Nehmen wir nun an, dass all die 560.000 Hunde nicht täglich ausgeführt werden (z.B. Hunde auf Bauernhöfen) und doch einige Leute mit zwei oder mehreren Hunden unterwegs sind, dann gehen – geschätzt – 450.000 Menschen täglich mit dem Hund eine Runde und nicht wenige davon auch regelmäßig am Hundeplatz.

Das bedeutet, dass alle weiteren Sportarten von weniger Leuten ausgeübt werden, als Hundebesitzer spazieren, wandern oder trainieren gehen. Nach uns Hundlern findet man somit in der Statistik: Eislaufen/Eishockey (5,6%), Laufen/Joggen (5,4%), Tennis (5,1%), Fußball (5,1%), Skilanglauf/Tourenskilauf (4,4%), Snowboarden (4,0%), Mountain Biking (3,7%), Reiten (1,4%), Segeln/Surfen (0,8%), Golf (0,8%), etc.

Wie gesagt: Fast alle Sportarten, von denen die Österreicher angeben (wie immer man das Wort jetzt interpretieren mag), dass sie sie regelmäßig ausüben, sind saison- bzw. wetterabhängig. Also kann keine dieser Sportarten täglich ausgeübt werden, wie der Hundespaziergang oder das Spiel mit dem Hund.

Kein Wunder, dass Hundebesitzer gesünder sind, als Nicht-Hundler.

Dies bestätigen zahlreiche Studien, die Bonnie Beaver von der Texas A&M Universität in College Station nun zusammengefasst hat.
Hundebesitzer leben gesünder, da sie durch die täglichen Spaziergänge in Bewegung gehalten werden. Bereits zehn Minuten in der Gesellschaft eines Tieres reduzierten deutlich den Blutdruck des Besitzer, berichtet Beaver, die sich am College für Veterinärmedizin mit dem Verhältnis von Mensch und Tier befasst. Ausserdem haben die Halter einen niedrigeren Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Die Heilungschancen nach einer Operation sind höher, und ein Herzinfarkt führt seltener zum Tod. Alte Menschen nehmen seltener ärztliche Hilfe in Anspruch, wenn sie einen Hund besitzen. Sie fühlen sich dann seltener isoliert oder einsam und leiden weniger oft unter Angstzuständen und Depressionen.

Bedenkt man nun, mit welchen Milliarden-Investitionen “Sport-Stätten” – vom Fitness-Center über Golfplätze bis zu Ski-Arenen gebaut werden, dann sollte es bald den Hund auf Krankenschein geben.

Milliarden werden auch in den Tourismus allgemein gesteckt. Nehmen wir einmal hier die Vergleichszahlen.

Zur Erinnerung: In Österreich gibt es 560.000 Hunde und 972.000 Menschen leben mit Hunden in einem Haushalt.

“Nur” 500.000 Personen arbeiten in Österreich direkt bzw. indirekt (z.B. Zulieferer) in Hotelerie, Gastronomie und Tourismusbetrieben (Quelle: Österreich Werbung)

494.000 Österreicher verbrachten im Jahr 2002 übrigens ihren Urlaub (länger als 4 Übernachtungen) in Kroatien, 477.000 in Kärnten, 355.000 in Griechenland, 325.000 in der Türkei. 280.000 in Tirol und 224.000 in Spanien (inkl. natürlich Mallorca, Kanarische Inseln).

Wie werden wir denn alle von den Reiseveranstaltern, den Tourismusregionen umworben? Die Tourismus-Büros von Griechenland, Türkei & Co umwerben uns alle mehr, als Politiker Hundebesitzer vor einer Wahl. Also sind wir doch eine “vernachlässigbare Randgruppe”. Oder?

Wenn wir noch – die “UH” hatte darüber berichtet – die Ausgaben der Hundebesitzer vergleichen, dann stehen wir noch besser im richtigen Licht. Nimmt man alles zusammen – von den Ausgaben für Leine, Futter, Tierärzte, Benzin, um zum Hundeplatz zu kommen, etc. – geben wir Hundler pro Jahr ca. 550 Millionen Euro pro Jahr aus. Im wirtschaftlichen Umfeld liegen wir dabei gleichauf mit dem Umsatz des größten heimischen Reisebüros, dem “Österreichischen Verkehrsbüro” (540 Mio Euro Umsatz). Zum Vergleich einige Firmen, die weniger Umsatz haben, als die “Firma Hund”: Mediaprint (310 Mio), BIPA (475 Mio), Agrana Zucker (463 Mio), Esso Austria (417 Mio), IKEA (346 Mio).

Fassen wir zusammen: Finanziell gesehen, vom Umsatz her würden die “Firma Hund” im Ranking der Top-1000 Unternehmen Österreichs an 103. Stelle liegen. Es haben mehr Leute einen Hund als es Kartenspieler, Theaterbesucher, Jogger oder Tennisspieler oder regelmäßige Kirchgänger gibt. Wir sind die Gruppe, die täglich mit dem Hund unterwegs ist und nicht nur je nach Saison oder Witterung einen Sport ausübt. Somit liegen wir auf Platz 1. Und wir sind – das dürfen wir nie vergessen! – bei internationalen Wettkämpfen die erfolgreichste Hunde-Nation.

Der Vergleich macht uns also sicher: Wir müssen uns nicht verstecken. Wir müssen uns nicht immer nur ducken, wenn wir mit Gesetzen zugedeckt werden, die unser Zusammenleben mit Hunden behindern. Wir müssen nur eines: Zeigen, dass wir eine geschlossene Gruppe sind – größer als viele, viele andere – die ernst genommen werden muss!

Paul Cech

January 21st, 2007

Durchleuchtet: Die Zielgruppe Hundebesitzer

Marktforscher durchleuchten alles. Natürlich auch uns Hundler.


Dass Hundebesitzer sehr nette Menschen sind, das wissen wir ja sowieso. Für die Markenartikel-Erzeuger und die Werbung reicht das aber nicht. Gerade jene, die uns als Konsumenten im Auge haben, wollen mehr wissen.

More…Also untersucht das renommierte Linzer Markt- und Meinungsforschungs-Institut IMAS alljährlich das Konsumverhalten der österreichischen Haushalte. Dazu wurden heuer 7.500 Personen für die „Österreichische Verbraucher Analyse“, kurz: ÖVA, befragt und nun brandaktuell auf alle Haushalte hochgerechnet (Schwankungsbreite bei der Exaktheit: +/- 0,8%)

Gleich vorab die erste Zahl: 972.000 bzw. 14% der Österreicher leben mit einem Hund im Haushalt. Sollte sich wer an den 14% stoßen: Wir reden hier von Personen, nicht von Haushalten. Denn hier lautet die aktuelle Zahl: In 16,5% der Haushalte leben Hunde. Personen in Prozent sind nicht identisch mit Haushalten in Prozent – schon allein wegen der unterschiedlichen Größe der Haushalte.

Bleiben wir bei den Personen: 100.000 Österreicher, die einen Hund besitzen, leben in Ein-Personen-Haushalten (= 8% der Menschen, die in Ein-Personen-Haushalten leben). 460.000 Hundebesitzer leben in Zwei/Drei-Personen-Haushalten (= 13%) und 413.000 Hundefreunde leben in Haushalten mit vier oder mehr Familien-Mitgliedern (= 20% der Menschen in dieser Kategorie)

Leben Kinder unter 14 Jahre im Haushalt, so finden wir in 16% dieser Gruppe mindestens einen Hund als Haustier.

Natürlich haben am Land mehr Menschen Hunde als in der Stadt: 20% der Landbewohner (Ortschaften bis 5000 Einwohner) gehören zu den Hunde-Fans. Oder in absoluten Zahlen ausgedrückt: 528.000 Österreicher haben am Land einen vierbeinigen Freund. In Klein- und Mittelstädten haben 250.000 einen Hund (14% der Bewohner) und in Landeshauptstädten lebt nur 9% der Bevölkerung (= 65.000) mit einem Hund zusammen. Interessant: In Wien hat jeder zehnte Einwohner über 14 Jahre einen Hund (= 129.000 Personen).

Man sieht also: Je ländlicher die Gegend, je größer die Familien, desto mehr Hundebesitzer gibt es. Wobei es auch hier ein Ost-West-Gefälle gibt: In Niederösterreich und Burgenland haben 22% der Einwohner einen Hund, in Salzburg/Tirol/Vorarlberg hingegen lediglich 11%.

Damit ist die statistische Relation zwischen Menschen und Hunden in den westlichen Bundesländern ähnlich jener von der Bundeshauptstadt Wien.

Zur Ergänzung: Steiermark/Kärnten: 15%, Oberösterreich: 13%.

Stadt-Land, West-Ost. Die Marktforscher interessiert natürlich auch, wie viel die Leute verdienen: Laut ÖVA 2003 haben 14% jener Österreicher, die monatlich über ein Haushaltseinkommen von bis zu 1.000 Euro verfügen einen Hund, 15% jener, die zwischen 1.000 und 2.200 Euro verdienen und ebenfalls 15% jener, die monatlich mehr als 2.200 Euro im Haushalt zur Verfügung haben.

Man sieht also, dass Hundebesitz nichts mit dem Einkommen zu tun hat. Die Liebe zum Hund geht offenbar quer durch alle Geldbörseln.

Etwas differenzierter geht es schon bei den Altersgruppen zu:

Von den 14-29-Jährigen haben 17% einen Hund. 30-39 Jahre: 13%. 40-49 Jahre: 16%. 50-59 Jahre: 15% und 60-Jährige plus ältere: 12%.

Interessant die Unterschiede, wenn man sich die Ausbildung der Hundebesitzer anschaut: 17% jener mit Pflichtschulabschluss haben einen Hund, 15% jener, die weiterführende Schulen besucht bzw. keinen höheren Schulabschluss haben und nur 11% jener, die maturiert oder studiert haben.

Stadt-Land. Alter. Bildung. Einkommen. Das ist aber noch längst nicht alles, was die Leute von IMAS erforscht haben. Auch die Lebensphasen wurden „abgecheckt“:

6% der „Jungen Singels“ vertrauen auf einen Hund im Haus. 16% der „Jungen Paare ohne Kind“, 12% der „Jungen Familien“ – aber 18% der Familien mit Kindern, die älter als sechs Jahre alt sind. 15% der Menschen in „Erwachsenen-Haushalten“ müssen täglich mit ihrem Vierbeiner äusserln gehen, doch nur 9% der „Älteren Singels“ müssen regelmäßig in der Wohnung Hundehaare saugen.

Hundebesitzer haben aber auch andere Interessen, als „nur Hund“: (Mehrfachnennungen möglich)

So interessieren sich 243.000 Hundler so „nebenbei“ für Körperpflege und Kosmetik, 367.000 für medizinische Themen, 531.000 für Bewegung & Ernährung, 372.000 für Kochen, 365.000 für Wohnung & Einrichtung, 326.000 für Reparaturen im Haus, ebenfalls 452.000 für Blumen & Garten, 253.000 für Autos, 283.000 für Reisen, 254.000 für ernste Musik & Kunst, 220.000 für fotografieren, 273.000 für Geldanlage, 259.000 für Altersvorsorge sowie 257.000 für Computer und 275.000 für das Internet.

Überdurchschnittlich (wenn man diese absoluten Zahlen in Prozente umlegt) interessieren sich Hundler für Pflege & Kosmetik, Autos, Geldanlage (auch: Sparen) und Internet.

Und natürlich lesen Hunde-Leute auch Zeitungen und Magazine: Generell entspricht der Anteil der Hundebesitzern an der Gesamt-Leserschaft fast exakt den vorherigen Statistiken – besonders, wenn es um regionale Unterschiede gibt. So sind im „Hundeland“ Niederösterreich 21% der Leser der „NÖ Nachrichten“ Hundebesitzer – in Salzburg jedoch nur 8% der Leser der „Salzburger Nachrichten“. Verständlich, dass nur 13% der Leser von „Schöner Wohnen“ Hundebesitzer sind, verständlich auch, dass es 18% der Leser von „Eltern“ sind. Verwundernd aber: 20% der Leserschaft der „Computerwelt“ leben mit einem Hund im Haushalt.

Beachtenswert auch der Unterschied zwischen „Kronen Zeitung“ und „Kurier“. 16% der „Krone“-Leser haben einen Hund, aber nur 12% der „Kurier“-Leser.

Für die Marken-Artikler, wie z.B. Pedigree, Royal Canin, Eukanuba und wie sie alle heißen, sind das natürlich Zahlen, Fakten, mit denen sie uns werblich „beeindrucken“ können. Nur eine Statistik dürften den Firmen weniger gefallen:

Es schätzen sich nämlich nur 319.000 Hundebesitzer als marken- und qualitätsbewusste Käufer ein – 517.000 jedoch als „preisorientierte“.

Paul Cech

January 21st, 2007

Hunde an die (Wirtschafts-)Macht

Was sind Hunde in der Öffentlichkeit? Partner? Kläffer? Beißer? Straßenverschmutzer?
Als eines sind sie bisher nicht: anerkannt: Als Wirtschaftsfaktor!


Wir Hundebesitzer kämpfen an allen Fronten: Gegen strengste und meist schwachsinnige Gesetze. Gegen Misstrauen. Gegen Vorurteile. Während wir und mit all diesen Themen verärgert auseinander setzen (müssen), rauschen andere Hobby-Sportler an uns vorbei: Eine neue Langlaufloipe? Nein! Neue Mountainbike-Strecken? Nein! Neue Skipisten? Nein! Ein neuer Golfplatz? Nein! … und immer, immer wieder kommt es im Endeffekt zu einem definitiven „Ja“, weil alle Für und Wider abgewogen wurden…. und bei all diesen „politischen“ Entscheidungen hieß das „Für“: „Für“ den Wirtschaftsfaktor. Also Geld. Umsatz. Umwegrentabilität.

Mittlerweile ist bekannt, dass wir pro Jahr ‘rund um den Hund’ nicht weniger als Euro 680 Mio. ausgeben – also ca. 9,4 Milliarden uns vertraute Schilling!

Damit spielt die „Firma Hund“ mit ihren 580.000 „Filialen“ (=Hunden) vom Umsatz her in einer
Liga mit z.B. dem „Österreichischen Verkehrsbüro“, der „Wiengas“, der „Mediaprint“ („Kronen-Zeitung und „Kurier“, etc.) mit. Hunde liegen somit deutlich vor „Bipa“, „Agrana Zucker“, „Unilever Österreich“, ESSO Austria“, „BMW Austria“, etc… ja sogar weit vor „Master Foods“ (Pedigree Pal, Chappy & Co).

Das nur einmal zu unserem eigenen Verständnis – zur Hebung des Selbstbewusstseins!

Und genau das ist aber der Ansatz! Wenn in einer der oben genannten Firmen aus welchen Gründen auch immer 20 oder 50 Arbeitsplätze gestrichen werden sollten, sind das
Schlagzeilen!
Wir Hundler haben nur dann Schlagzeilen, wenn einer von 580.000 Hunden einmal gebissen hat – aus welcher Situation heraus auch immer.

Wenn eine Firma Pleite macht, sucht man nach „Arbeitsplatz-sichernden“ Maßnahmen. Wenn ein Hund einen Unfall verursacht, werden Gesetzesschrauben – wider jeglichen wissenschaftlichen Untersuchungen – so eng gedreht, dass eine artgerechte Hundehaltung nicht mehr möglich sein kann.

Und genau da sind wir wieder bei den Golfplätzen, Mountainbike-Strecken, Skipisten & Co. und „deren“ Wirtschaftlichkeit.

Diese Euro 680 Millionen pro Jahr sind jetzt einmal eine erste Schätzung.

Berechnet wurden: Kauf eines Hundes, minimale Tierarztkosten, durchschnittliche Futterkosten einen „mittelgroßen“ Hundes. Dazu: Ein Semester Hundeausbildung, Leinen, Hundespielzeug – und eben alles, was noch dazugehört, aber stets „vergessen“ wird.

Hinter der „Firma Hund“ steckt ja eine immense Maschinerie, eine Logistik!!!!

Gäbe es keine Hunde (jetzt rein theoretisch), könnte ca. jeder dritte Tierarzt (statistisch) seine Ordination schließen. Den Tierarzt als solches lassen wir vorab beiseite (auch seine Steuerleistung): Aber es geht um Mieten der Ordination, um die Einrichtung, Röntgengeräte, Tierarzt-Helfer/innen. Strom, Wasser, Auto des Arztes…

Dasselbe bei Hundefutter: So wie ja der Strom „nur“ aus der Steckdose kommt, so bekommen wir das Futter ja „nur“ im Supermarkt. Oder?

Denken wir an die Arbeitsplätze von Master Foods in Bruck/Leitha. Die Gabelstaplerfahrer und die Speditionen. Dasselbe bei Royal Canin oder IAMS/Eukanuba. Da werden überall hunderte Arbeitsplätze im unmittelbaren Bereich geschaffen. Und es geht weiter: All die Zoo-Fachgeschäfte. Die Regaleinräumer/innen der Supermärkte. Die Leinen-Hersteller, die Maulkorb-Erzeuger. Schutzwände, Schutzärmel, Hundespielzeug.

Autos??? Was haben die mit Hunden zu tun? Geschätzte 25-30% aller Hundebesitzer fahren Kombis, die teurer sind, als Limousinen = zusätzlicher Umsatz. Gitter-Boxen auf der Ladefläche. Schmutzdecken am Rücksitz. Sprit für die Fahrten zu Hundeplätzen oder zu Auslaufzonen…. Ja! Auch das gehört alles zum „Wirtschaftsfaktor Hund“!

Urlaube? Hundehotels! Tierpensionen. Hundesitter… alles gehört zum Umsatz.

Bücher, Videos! Was hängt denn – nur beispielhaft – an einem Hunde-Buch? Ein Autor, der es schreibt und dafür ein Honor bekommt. Ein Fotograf. Ein Verlag. Eine Druckerei. Der Vertrieb. Werbung für das Buch. PR. Handelsspannen beim Buchhändler.

Oder bleiben wir bei der Werbung: Gerade Hundefutter-Hersteller inserieren, werben um -zig-Millionen Euro. Ohne diese Werbung könnten viele Zeitschriften gar nicht leben. Aber auch Hundemagazine haben Angestellte, einen Vertrieb – und der Trafikant verdient natürlich auch dran.

Nicht zu vergessen die Hundesteuer, die wir alle und jährlich abliefern müssen. Und wir wissen alle: Dieses Geld wird weder zur Kot-Beseitigung, den verantwortungslose Hundebesitzer liegen lassen, verwendet, noch zur Finanzierung von Tierheimen.

Und da sind wir wieder beim Wirtschaftsfaktor Hund und Tierheim. Klar haben die meisten Verluste, kämpfen um’s Überleben. Währenddessen haben aber Zeitungen eigene Seiten oder Kolumnen, die von vollbezahlten Redakteuren betreut werden. Und dann gibt es Layouter, die diese Seiten (mit-)gestalten und Fotografen, die ja die Tiere abbilden. Die machen das nicht gratis.
Jeder Tiersendung kostet im TV -zig-tausend Euro Produktionskosten. Honorare, etc. Auch wenn diese Sendungen zu einem Teil gesponsert werden: Auch hier fließt Geld.

Dann hat man endlich einen Hund und die Grundausstattung im Zoogeschäft gekauft. Nächster Schritt ist der Hundeplatz, die Erziehung. Auch wenn fast alle ehrenamtlich arbeiten – es fließt Geld: Die Kursgebühr als erstes. Dann die Getränke im Klubhaus bzw. auch die Speisen. Die Kosten für die Anfahrt haben wir oben schon beim Thema Auto.

Aber wie kam es zu dem Hundeplatz und dem Klubhaus???? Holz, Fenster, Heizung, Licht + Strom, Flutlicht. Eiskasten und Herd. Sessel und Vorhänge. Senkgruben oder Kanalanschluss. Zäune. Schattenspendende Bäume, Rasenmäher – alles musste einmal angeschafft werden bzw. wird regelmäßig instand gehalten. Spenden. Mitgliedsbeiträge. Veranstaltungen (für die man wieder bezahlt = Druckkosten) Werbung .

Bei Leuten, die an Kursen teilnehmen, muss man noch weiters dazurechnen: Geeignetes Schuhwerk. Jacken. Hosen. Kappen. Trainings-Anzüge. Einheitliche Club-T-Shirts. Motivations-Futter für die Hunde. All die Geräte auf den Plätzen.

Jetzt sind wir aber noch gar nicht beim Thema Hundeausstellungen:
Fangen wir also bei den Beiträgen an, die der ÖKV für Zuchtbucheintragungen bekommt und bei Standgebühren. Das ist alles nichts gegen das, was die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe z.B. in Tulln oder Oberwart oder Graz verdienen! Da fließen jährlich Millionen – auch Euro!

Millionen, ohne an jene Ausstellungen zu denken, bei denen an reiche Japaner & Co z.B. DSH-Zuchtrüden verkauft werden bzw. ohne als Weltausstellungen oder Weltmeisterschaften zu denken, zu denen viele, viele Leute auch mit Austrian Airlines anfliegen.

Denken wir an Seminare: Hunderte Kilometer Anreise und Übernachtungskosten plus Seminarkosten… Aber da reden wir nur von Österreich. Viele schlaue Hundebesitzer besuchen auch international Seminare, nehmen an internationalen Schulungen teil oder weltweiten Hundeausstellungen.

Wie gesagt: Die 680 Millionen Euro oder 9,4 Milliarden Schilling pro Jahr sind vorab eine Schätzung. Wahrscheinlich ist es auch mehr.

Wesentlich ist lediglich: Unsere Hunde dürfen nicht nur als kläffende und kotende Umweltbelästigung gesehen werden. Wenn wir alle den Politikern mit dem milliardenschweren Wirtschaftsfaktor entgegentreten können, dann würden sicher nicht in kleinlich populistischer Art strenge Gesetze weiter verschärft, sondern wie in der Wirtschaft üblich, gar gelockert werden.

Paul Cech

January 21st, 2007

Gute Noten

Jugendliche mit Hunden sind sozialer, verantwortungsbewusster, toleranter. Nun gibt es eine Studie, aus der hervor geht, dass auch die Lernerfolge der Schüler mit Hund besser sind. Paul Cech sprach dazu mit Univ. Prof. Dr. Reinhold Bergler.

Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: Schüler, die zu Hause in enger Beziehung mit einem Hund leben, haben einen Notendurchschnitt von 2,6 gegenüber jenen Klassenkollegen, die keinen Hund haben. Ihr Notenschnitt liegt bei 2,8 (Achtung! Es handelt sich um eine deutsche Studie. In Deutschland gibt es im Gegensatz zu Österreich Noten von 1-6).

Man könnte nun annehmen, dass gerade Schüler, die eine enge Beziehung zum Hund haben, mehr abgelenkt sind, mehr spielen, eben an den Hund denken. Interessanterweise ist aber genau das Gegenteil der Fall.

Jugendliche mit Hund haben zu 42 Prozent eher eine stabile seelische Gesundheit, die als Voraussetzung für gute schulische Leistungen gilt. Für jene ohne Hund trifft dies nur zu 30 Prozent zu.

Darüber hinaus wird bei Kids mit Hunden die Konzentrationsfähigkeit gefördert, weil sie lernen, eine Aufgabe zu Ende zu führen (Schüler mit Hund: 48 Prozent / Schüler ohne Hund: 29 Prozent)

“Hunde-Kids” lernen auch eher Gefühle zu zeigen, was wiederum den Umgang mit Gleichaltrigen verbessert (Hunde im Haus: 44 Prozent / kein Hund im Haus: 25 Prozent)

Und schließlich trauen sich 54 Prozent der Schüler mit Hund in der Schule mehr zu als jene ohne Hund (24 Prozent).

In der Studie von Reinhold Bergler & Tanja Hoff wurde auch der Einfluss von Hunden auf das Hausaufgabenverhalten Jugendlicher erforscht.

Wenn ein Hund bei Hausaufgaben dabei ist, wirkt sich das positiv aus, weil das vertraute Tier 84 Prozent (!) der Jugendlichen Sicherheit gibt. 75 Prozent der Schüler sind bei den Aufgaben kreativer und leistungsmotivierter. In 74 Prozent der Fälle werden die Hausaufgaben öfter richtig gemacht, weil sie – mit dem Hund – in einer schönen Atmosphäre erarbeitet wurden. Und ein ebenso großer Prozentsatz der jungen Menschen mit Hund bekommen nicht so schnell Panik, weil ein Hund Ruhe ausstrahlt.

Ja sogar 83 Prozent der Schüler machen die Aufgaben mehr Spass, wenn ein Hund dabei ist!

Positiv wirkt sich auch aus, dass die Jugendlichen auch zwischen trockener Unterrichts-Materie Freude haben, weil eben der Hund ab und zu aufschaut und einen quasi “tröstenden Blick” zuwirft.

Eindeutig ist, dass Jugendlich mit Hund viel verantwortungsbewusster und konsequenter arbeiten,als ihre Freunde ohne Hund.

Der treue Vierbeiner ist aber zugleich auch Trost, wenn es einmal schulische Probleme gibt. Man kann sich “ausweinen”, ohne sich vor einem Menschen genieren zu müssen.

Aber auch sonst sind Jugendliche mit Hund “offener”: Sie reden gerne mit anderen Menschen, übernehmen in der Klasse Verantwortung, knüpfen eher neue Freundschaften und werden von Freunden und Mitschülern ins Vertrauen gezogen, wenn diese einmal Probleme haben.

Zusätzlich ziehen sich Kinder mit Hunden nur halb sooft alleine in ihr Zimmer zurück, als jene ohne Hund. Kurz: Junge Hudler sind deutlich kontaktfreudiger und können sich in der Klasse besser in andere hinein versetzen sowie besser spüren, wie es Klassenkameraden geht.

Aber sie sind auch phantasievoller, wenn es z.B. um Aufsätze geht und sie kommen auch mit dem täglichen Schulstress besser klar.

Bemerkenswert, wie Eltern diese Hund-Schüler-Beziehung einschätzen.

Unter den wesentlichsten Aussagen finden sich:

Der Hund ist Spielkamerad. Jemand, dem man seine Sorgen anvertrauen kann. Der Hund ist ein Schmusetier, mit dem man zärtlich sein kann, auch wenn es für das Alter ganz “uncool” ist. Beim Hund kann sich das Kind immer Zuwendung holen, ohne sich zu verpflichten. Und schließlich: Der Hund ist ein Freund, bei dem man sich so zeigen kann, wie man ist und nicht immer “cool” sein muss.

Prof. Bergler fasst zusammen: “Ein Hund erhöht die Lust am Lernen und an Leistung. Er hilft mit, Teamfähigkeit ebenso zu entwickeln wie Kommunikationsfähigkeit. Er fördert Verantwortungsbewusstsein, Arbeitsdisziplin und Problemlösefähigkeit. Er vermittelt aber auch seelische Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.”

Gibt es jetzt noch ein Argument gegen Hunde?

January 21st, 2007


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